Behandlungsangebot und MEthode
Einzel-psychotherapie
Hier arbeite ich mit Ihnen tiefenpsychologisch fundiert und mentalisierungsbasiert.
In der Regel treffen wir uns einmal pro Woche für 50 Minuten. Je nach Bedarf kann die Sitzungsfrequenz angepasst werden – zum Beispiel vorübergehend auf zwei Sitzungen pro Monat oder auf zwei Sitzungen pro Woche.
Inhaltlich richten wir den Fokus auf Ihre Kernthemen und die zu Beginn gemeinsam erarbeiteten Ziele. Dabei unterstütze ich Sie durch Reflexion Ihrer Beziehungen zu sich selbst und zu anderen – auch in meiner Funktion als Ihr Gegenüber – dabei, Gedanken, Gefühle, Impulse und Verhaltensweisen besser zu verstehen. Sie lernen, Ihren persönlichen Entwicklungsprozess aktiv zu gestalten. Eine wesentliche Grundlage bildet dabei die Reflexion im Bezug auf Ihre eigene lebensgeschichtliche Erfahrung.
Gruppenpsychotherapie
Meine Erfahrungen machen mich zu einem Gruppentherapeuten aus Überzeugung.
In der Gruppe eröffnen sich viele wertvolle Möglichkeiten: Teilnehmende entdecken Seiten an sich, die ihnen bislang nicht bewusst oder weniger entwickelt waren. So können sie wieder neu in Kontakt mit sich selbst treten und ihren persönlichen Entwicklungsprozess kontinuierlich in Gang setzen.
Der Raum der Gruppe ermöglicht es beispielsweise, sich scham- und schuldbesetzten Themen zu nähern. Dabei erfahren Sie, dass das Erzählen dieser Themen nicht nur aushaltbar ist, sondern das Erleben von Angenommenwerden eine heilende Wirkung entfalten kann.
Durch die gemeinsamen Erfahrungen treffen Sie Menschen auf einem ähnlichen Weg und stärken sich gegenseitig in Ihrer Unterstützung und Entwicklung.
Medikamentös unterstützte Therapie
Eine Therapie mit unterstützender Medikation kann unter Umständen – wohlüberlegt – für einen bestimmten Zeitraum sinnvoll sein. Sie kann durch eine Stabilisierung ermöglichen, dass psychotherapeutisch an den Themen gearbeitet werden kann, die dem emotionalen Leidensdruck zugrunde liegen.
Dieses Behandlungsangebot verstehe ich als eine Option oder Ergänzung der möglichen Hilfen. Es ist weder Voraussetzung noch Verpflichtung für die Therapie.